Beschädigung bei Mietfahrzeugen

 

Viele von uns haben es schon mal getan – ob auf dem Weg zum Flughafen, im Urlaub oder für einen Umzug – ein Fahrzeug geliehen. Oftmals gilt im Mietvertrag eine Haftungsbeschränkung von ein paar Hundert Euro.
Jedoch greift diese Beschränkung bei grober Fahrlässigkeit im Falle des Falles meist nicht. Daher ist es wichtig sich vor Fahrtantritt mit dem oftmals unbekannten Fahrzeug bekannt zu machen.

 

Sollte während der Mietzeit etwas passieren ist ein Nachweis darüber, dass man sich mit der Funktionsweise des Fahrzeuges vertraut gemacht hat hilfreich. Dies kann z.B. bei Fahrzeugübergabe durch eine Einweisung durch das Personal der Autovermietung oder durch das Studium der Betriebsanleitung geschehen.

 

Im Fall vor dem Landgericht Hildesheim ging es um einen Schadensfall mit einem angemieteten Fahrzeug. Der Schadensverursacher sicherte das Fahrzeug beim Parken nicht ordnungsgemäß und das Fahrzeug rollte gegen einen Torpfeiler – so wurden aus den eigentlich vereinbarten 500€ Haftungsbeschränkung Reparaturkosten in Höhe von ca. 1.800,- €.

 

Quelle: LG Hildesheim, Beschluss vom 13.06.2018, AZ: 1 S 17/18

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