Werkstattrisiko liegt beim Schädiger

 

Dass ein Geschädigter eines unverschuldeten Verkehrsunfalls nicht benachteiligt werden darf, bestätigt das AG Wipperfürth in seinem Urteil vom 29.06.2018 (AZ: 9 C 449/17). In dem verhandelten Fall wurde über das Werkstattrisiko entschieden. Hier schloss sich das AG Wipperfürth dem Urteil des LG Hamburg vom 04.06.2013 (AZ: 302 O 92/11) an, in dem geurteilt wurde, dass das Werkstattrisiko zu Lasten des Schädigers geht.

Hintergrund der Verhandlung waren Reparaturarbeiten, welche der Werkstattbetrieb in Folge der Schadensabwicklung vorgenommen hatte. Diese waren laut der gegnerischen Versicherung des Geschädigten unfallbedingt nicht erforderlich.

 

Quelle: AG Wipperfürth, Urteil vom 29.06.2018, AZ: 9 C 449/17

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